Die 20 schlimmsten Mythen über das Forderungsmanagement – Teil 2

AbmahnungDas Forderungsmanagement beginnt bei der ersten Mahnung?

Vertrag unterzeichnet, Ware geliefert oder Dienstleistung erbracht, Rechnung verschickt und dann? Nichts! Der Kunde zahlt nicht! Wer erst jetzt aktiv wird, hat einige Stufen des Forderungsmanagements ausgelassen.

 

Aktives Forderungsmanagement beginnt nämlich schon bei der Auswahl der Kunden.

Eine sogenannte Bonitätsprüfung kann Aufschluss darüber geben, wie das Zahlungsverhalten des Kunden bisher war. Zudem kann man je nach Höhe der Bestellung des Kunden überlegen, ob es sinnvoll ist einen Betreibungsregisterauszug einzuholen. Auf diesem sieht man, ob der Kunde bereits Betreibungen hat und in welcher Höhe. Sollte dies der Fall sein, so sollte man sich einen Vertragsschluss nochmals überdenken.

Dabei ist das Zahlungsverhalten der Kunden in letzter Zeit sehr unterschiedlich. Nicht nur unterscheiden sich Privatkunden und Gewerbekunden bei der Verlässlichkeit der Zahlungen verschieden, sondern auch innerhalb der Branchen und je nach Wirtschaftslage gibt es verschiedene Zahlungsverhalten.

 

Fazit:

Prüft man nicht frühzeitig die Liquidität des Kunden, so ist es keine Frage, ob Sie mit Forderungsausfällen und Zahlungsverzögerungen zu rechnen haben, sondern es ist lediglich eine Frage, wann und in welcher Höhe.

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2017-06-29T17:02:04+01:00 26. April 2016|Forderungsmanagement|

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